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Die wichtigsten Zielsetzungen
der IG Architekturfotografie:
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Allgemeine Sensibilisierung für den kulturellen und ideellen Wert der Architekturfotografie
Information über strukturelle, technische und rechtliche Rahmenbedingungen, um den professionellen Umgang mit dem Medium Architekturbild zu verbessern
Koordination bzw. Kommunikation der verschiedensten Aktivitäten im Bereich Erforschung und Vermittlung der Vielfalt der österreichischen Architekturfotografie |
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Das Architekturbild - ob als auftragsbezogene Sachfotografie oder künstlerisch freie Aufnahme entstanden - fügt dem Gebauten immer eine Ansicht hinzu. Die Fotografie verschafft der Architektur nicht nur mediale Präsenz, indem sie das Augenscheinliche festhält, sondern sie interpretiert und inszeniert sie auch in der rein sachlichen Dokumentation.
In den letzten Jahrzehnten hat sich in Österreich eine facettenreiche architekturfotografische Szene etabliert, die mit der Vielfalt der österreichischen Architektur korrespondiert bzw. sich aus ihr entwickelt. In der Vermittlung von Architektur nimmt die Fotografie inzwischen einen sehr hohen Stellenwert ein, die visuelle Information des Bildes prägt und stimuliert eine Art imaginäre Existenz des Bauwerks, wobei die Sprache des Bildes selbst selten reflektiert wird: Im Wechselspiel von Architektur und Fotografie wird gerade das visuell Präsente oft nur flüchtig wahrgenommen.
Dieser Mangel an Bewusstsein für die Möglichkeiten und Verfahrensweisen der Architekturfotografie spiegelt sich vor allem auf struktureller Ebene in den verschiedensten Produktionsstufen zwischen Auftragsvergabe und Verwertung des Bildes. Angesichts der Defizite in der Wahrnehmung der Architekturfotografie haben österreichische Fotografen und Fotografinnen Ende 2003 eine Interessengemeinschaft und offene Kommunikationsplattform ins Leben gerufen, um über die verschiedensten inhaltlichen Aspekte der eigenen Arbeit umfassend und auf breiter Ebene zu informieren. |
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Projekt
Turbinenhaus Puchwerke, A
ArchitektInnen
Konrad Frey
Foto
Peter Eder
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